Preisträger*Innen der Arthur-Wolfsohn-Stiftung 2020

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Gestern war es wieder soweit! Im Theater im Capitol Zeitz verlieh die Arthur-Wolfsohn-Stiftung sieben Preisträgerinnen und Preisträgern in den Kategorien "Tanz", "Musik" und "Theater" sowie seit vielen Jahren wieder im Bereich "Bildende Kunst" einen Förderpreis für herausragende künstlerische Leistungen. Die Gesamtzuwendungssumme im Jahr 2020 beträgt 3.000 €. Alle Preisträgerinnen und Preisträger präsentierten live eine Kostprobe ihres Könnens. Es war ein sehr unterhaltsamer, kurzweiliger Nachmittag, der eindrucksvoll gezeigt hat, was Zeitz künstlerisch alles zu bieten hat!

Oberbürgermeister Christian Thieme sagt: "Die Zeitzer Ader für herausragende Kunst wird in Zukunft immer wichtiger. Die Sparte der Künstler und der Kreativwirtschaft ist eine sehr bedeutende Zukunftssäule für die physische und geistige Stadtentwicklung von Zeitz. Die atemberaubende Vielfalt und Vitalität lokaler, nationaler und internationaler Künstler sowie Unternehmer haben in ihrer Gesamtheit und Einzigartigkeit eine nicht zu unterschätzende Ausstrahlungs- und Anziehungskraft für unsere schöne Stadt. Zeitz hat viel zu bieten und darauf bin ich sehr stolz. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich zu dieser Auszeichnung!"

Die Laudatio hielt der erste Hauptpreisträger der Arthur-Wolfsohn-Stiftung in der Kategorie "Musik" im Jahr 1997: Peter Schneider. Mittlerweile ist Peter Schneider ein sehr bekannter deutscher Schauspieler, der unter anderem 2018 im Kinofilm "Gundermann" zu sehen war und Mitglied der Band "Saitlinge & Singers" ist. Im November 2019 veranstaltete Peter Schneider gemeinsam mit den Künstlern Beat Toniolo und Philipp Baumgarten sowie der Stadt Zeitz die sehr erfolgreichen 1. Zeitzer Stadtgespräche in der Michaeliskirche. In seiner Laudatio würdigte und dankte er Herta Wolfssohn für diesen Stiftungspreis. Denn er ermöglicht jungen Künstlerinnen und Künstlern unabhängig von Rang und Stand die Freiheit, ihre Kunst ein Stück weit zu finanzieren und zwar unabhängig von Art und Inhalt der Kunst sowie unabhängig von Verwendung und Zweck des Preisgeldes.

Im Januar 1997 hat Herta Wolfsohn im Gedenken an ihren Schwiegervater Arthur Wolfsohn die Arthur-Wolfsohn-Stiftung gegründet. Arthur Wolfsohn war Unternehmer jüdischer Abstammung und wurde im Oktober 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Zeitzer Jugendlichen im künstlerischen Bereich. Dazu vergibt die Stiftung einmal jährlich den Arthur-Wolfsohn-Preis an begabte Jugendliche im Alter von 13 bis 25 Jahren, die ihren Wohnsitz im ehemaligen Kreis Zeitz haben. Als begabt gilt ein Jugendlicher, der auf den Gebieten "Musik", "Tanz", "Theater", "Literatur" oder "Bildende Kunst" besondere Leistungen erbringt.
Bereits nach den Sommerferien 2020 können wieder Bewerbungen für den begehrten Förderpreis der Arthur-Wolfsohn-Stiftung eingereicht werden. Das Preisgericht und der Stiftungsbeirat freuen sich auf zahlreiche Vorschläge!

Preisträger*Innen der Arthur-Wolfsohn-Stiftung und ihre Darbietungen am 12.01.2020

Musik: Sally Mutzschke (300 €)
"Fish and Ships" - Alan Bullard

Tanz: Zeitzer Ballettschule (500 €)
"Unter Donner und Blitz" - Johann Strauss (1825-1899)

"Blumenwalzer" aus "Der Nussknacker" -
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893)

Musik: Gitarrenquartett der Musikschule Klangkiste Zeitz (400 €)
"Courante" - John Dowland (1563-1626)

"Rumba" - Štěpán Rak (1945)

Tanz: Jugendtanzgruppe der Zeitzer Sternschnuppen des Kultur-, Kunst- und Theatervereins der Stadt Zeitz e. V. (300 €)
Medley aus "Fluch der Karibik"

Bildende Kunst: Charlotte Rosemarie Huth (300 €)
Werkspräsentation

Theater: Jugendtheatergruppe Karambolage (500 €)
"Jellicle Songs" aus dem Musical "Cats" - Andrew Lloyd Webber

Theater: Hauptpreisträgerin Julia Grunwald (700 €)
"Lamenta der Adelaide" - Szene aus "Guys and Dolls" von Frank Loesser

Moderation der Preisverleihung 2020: Dr. Stefan Auerswald

Foto: Preisträgerinnen und Preisträger der Arthur-Wolfsohn-Stiftung 2020 im Theater im Capitol Zeitz am 12.01.2020 (c) Stadt Zeitz


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