"Tag des offenen Denkmals" am 9. September 2018 - Zeitzer Denkmäler warten auf ihre Besucher

Am zweiten Sonntag im September findet seit 1993 traditionell der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Historische Stätten und Denkmäler öffnen an diesem Tag ihre Türen, um Interessierte zu Streifzügen durch die Vergangenheit einzuladen. Laut der Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist das Ziel des Tags des offenen Denkmals, "die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken."
Auch in diesem Jahr wartet die Stadt Zeitz mit einem umfangreichen Programm auf:

Objekt   Öffnungszeiten
Führungen
 

Franziskanerklosterkirche
Klosterkirche
(Klosterkirchhof 2)

 

10.00 - 12.30 Uhr

 

Kirche geöffnet
16.00 Uhr "SONNENGESANG. Der heilige Franz von Assisi und die Musik"
Konzert mit dem montalbâne Ensemble und dem Kinderchor der Evangelischen Grundschule Zeitz
Preise: VVK 12 €, Tageskasse 15 €

 

Alte Mälzerei
(Voigtsstraße 13)

 

11.00 - 17.00 Uhr

 

Mälzereifest, u.a. mit Bühnenprogramm, Führungen und Ausstellungen

 

Schloss Moritzburg
(Schlossstraße 6)

 

10.00 - 16.00 Uhr

 

Museum geöffnet - Eintritt frei!
11.00 Uhr und 13.00 Uhr Führung "Die Wurzeln des Schlosses - Ein Einblick in
die Keller und Gewölbe"
max. 20 Teilnehmer pro Führung, mit Voranmeldung, Treffpunkt: Museumskasse
Preise: Erwachsene 3 €, ermäßigt 2 €

 

Lebek-Zentrum im Torhaus
Von Schloss Moritzburg
(Schlossstraße 6)

 

10.00 - 18.00 Uhr

 

Lebek-Zentrum geöffnet - Eintritt frei!
15.00 Uhr Ausstellungseröffnung: "Der entscheidende Augenblick", Fotografien von Michael Lebek

 

Stephanskirche
(Stephanstraße 42)

 

11.00 - 17.00 Uhr

 

Führungen nach Bedarf

 

Dom St. Peter und Paul
(Schlossstraße 7)

 

13.00 - 17.00 Uhr

 

Führungen nach Bedarf
17.00 Uhr Konzert des Köhler Ensembles

 

Michaeliskirche
(Michaeliskirchhof)

 

11.00 - 18.00 Uhr

 

Kirche geöffnet
9.30 Uhr Gottesdienst anlässlich "20 Jahre Lutheridenbibliothek"
14.00 und 16.00 Uhr Öffentliche Kostümführung und Premiere des Projekts "Sprechende Kirche"

 

Lutheridenbibliothek
Torhaus Schloss Moritzburg

 

15.00 - 17.00 Uhr

 

20 Jahre Lutheridenbibliothek

 

Villa Fahr
(Freiligrathstraße 49)

   

11.00 und 13.00 Uhr Führungen durch den Eigentümer

 

Bahnhof Zeitz
(Baenschstraße)

 

10.00 - 17.00 Uhr

 

Führungen jeweils zur vollen Stunde

 

Museum "Alte Schule"
(Kanya, Kirchplatz 2)

 

14.00 - 18.00 Uhr

 

Führungen nach Bedarf
14.00 Uhr Ausstellungseröffnung: "NIE WIEDER KRIEG"

 

Feuerwehrmuseum, Lapidarium und Dorfmuseum "Kaynastube"
(Kayna)

 

14.00 - 18.00 Uhr

 

Führungen nach Bedarf
14.00 Uhr Ausstellungseröffnung: "NIE WIEDER KRIEG"

 

Blumenmühle Würchwitz
(Würchwitz, Kaynaer Weg 49)

 

10.00 - 16.00 Uhr

 

Führungen stündlich
Ausstellungseröffnung "Es klappert die Mühle am rauschendem Bach"

 

Landpension "Kleeblatt"
(Würchwitz, Zum Wagner 40)

 

12.00 - 18.00 Uhr

 

Führung durch Eigentümer // Fotodokumentation vor der Sanierung // Imbissangebot // Präsentation des Würchwitzer Milbenkäses durch Herrn Pöschel und Spielmöglichkeiten für Kinder

 

Kloster Posa
(Kloster Posa 2)

 

11.00 - 18.00 Uhr

 

Klosteranlage geöffnet
14.00 und 16.00 Uhr Führungen - Höhepunkt: die Ausgrabungsstelle mit den 2 Bauphasen der Klosterzeit und der vorklösterlichen Bauphase


- Änderungen vorbehalten! -

Alle Interessenten sind herzlich willkommen!

Museum Schloss Moritzburg:
"Die Wurzeln des Schlosses - Ein Einblick in die Keller und Gewölbe"
Verschwiegene Winkel und eine imponierende Wehranlage erzählen (nicht nur) von der architektonischen Geschichte des Schlosses Moritzburg an der Weißen Elster. Sicher ausgestattet, mit Helmen und Taschenlampen, bietet der Streifzug durch die faszinierenden Kellergewölbe neben spannenden Einblicken in die "Unterwelt" des Schlosses auch allerhand Wissenswertes über die Architektur und Historie der Moritzburg. Entdecken Sie die einzigartigen, düsteren Gewölbekeller und -gänge des Schlosses, die für den Besucher sonst nicht zugänglich sind. Festes Schuhwerk (und vielleicht auch etwas Mut und Forscherdrang) ist dabei unbedingt erforderlich.
Führungen: 11.00 und 13.00 Uhr: max. 20 Teilnehmer pro Führung, mit Voranmeldung unter 03441/212546 // Treffpunkt: Museumskasse // Preise: Erwachsene 3 €, ermäßigt 2 €

Lebek-Zentrum:
"Der entscheidende Augenblick. Fotografien von Michael Lebek."
Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt aus dem fotografischen Schaffen von Michael Lebek, Neffe des Holzschneiders Johannes Lebek (1901 - 1986) - darunter viele farbintensive "Augenblicke", die von ihm während einer Reise nach Havanna / Cuba im Jahr 2016 festgehalten wurden.
Das Lebek-Zentrum ist an diesem Tag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Um 15.00 Uhr findet die Ausstellungseröffnung statt. Schüler der Musikschule Anna-Magdalena-Bach umrahmen die Veranstaltung mit Flötenklängen. Michael Lebek wird zu seinen Arbeiten sprechen. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!
Michael Lebek, geboren 1951 in Zeitz, war am Zeichnen, Malen und Drucken schon als Kind interessiert und wurde deshalb auch von seinem Onkel, dem Holzschneider Johannes Lebek (1901 - 1986), gefördert.
Im September 2017 übergab Michael Lebek eine umfangreiche Sammlung an Druckstöcken, Drucken und Büchern von Johannes Lebek zur dauerhaften Aufbewahrung an die Lebek-Sammlung des Museums. Anfang Juni diesen Jahres kamen 41 Briefe von Johannes Lebek hinzu, die dieser an Michael Lebek zwischen 1976 und 1985 geschrieben hatte - darunter Briefe über das Holzschneiden, in denen sich Johannes Lebek als Lehrer für den Holzschnitt zeigt, als kritischer Förderer seines Neffen, der, von ihm ermutigt, immer wieder eigene Hochdrucke nach Adelebsen zur "Korrektur" schickte. Nach Adelebsen waren Johannes und Anna Lebek 1969 von Zeitz aus umgesiedelt, um der Tochter Elisabeth und den Enkeln in der BRD, jenseits der innerdeutschen Grenze, näher zu sein.
Später besuchte und leitete Michael Lebek Arbeitsgemeinschaften "Malen und Zeichnen" und beteiligte sich auch an Ausstellungen in Zeitz und Leipzig. In den 90er Jahren wendete er sich ebenfalls nebenberuflich der Fotografie zu und stellte seine Arbeiten in Greiz und Umgebung mehrfach aus.



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