Verkehrssicherheit muss gewährleistet werden

Blick auf Steinsgraben Feb 2021 (c) Stadt Zeitz.jpg

Geußnitz, Weg zwischen Geußnitz und Wildensee
Am Verbindungsweg zwischen Geußnitz und Wildensee standen auf dem Grünstreifen am Weg 246 Bäume. Dabei handelte es sich überwiegend um Pappeln (200 Stück). Fast alle Pappeln wiesen in ihrer Krone einen hohen Anteil an Totholz auf. Mindestens 99 Pappeln waren bereits abgestorben. Grund ist vermutlich eine Mischung aus Alter und Trockenheit. Ein Befall mit Pilzen und Insekten war auch vorhanden.
Die Verkehrssicherheit dieser Bäume konnte allein durch baumpflegerische Maßnahmen (Totholzentfernung) nicht wiederhergestellt werden. Bei der Unteren Naturschutzbehörde wurde darum ein Antrag auf Fällung von 99 Bäumen gestellt und genehmigt. Die Fällung der Bäume ist an die Auflage gebunden, 15 standorttypische Laubbäume in die vorhandenen Bestandlücken nachzupflanzen. Die Anzahl der Nachpflanzungen wurde im Bescheid der Unteren Naturschutzbehörde festgelegt.
Diese Bäume wurden Anfang Februar durch eine Baumservice-Firma gefällt. Die Ersatzpflanzung ist im Herbst 2021 geplant.

Würchwitz, Weg zwischen Bockwitz und Stockhausen
An dem ausgebauten Weg zwischen beiden Ortsteilen Würchwitz und Stockhausen stehen einseitig 20 Pappeln. Die Pappeln verursachen Schäden an dem ausgebauten ländlichen Weg oder sind in ihrer Verkehrssicherheit stark eingeschränkt. Bei einem gemeinsamen Vororttermin mit dem Ortsbürgermeister, einem Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde und Mitarbeitenden des Sachgebietes Öffentliches Grün/Baumschutz im August 2020 wurden Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit festgelegt. Dies beinhalten die Fällung von acht Pappeln und die Durchführung von Baumpflegearbeiten an den anderen Bäumen. Als Ausgleich für die zu fällenden Bäume sind sechs standorttypische Laubbäume nachzupflanzen.
Die Fäll- und Baumpflegearbeiten werden durch eine einheimische Baumservice-Firma bis Ende Februar durchgeführt. Die Ersatzpflanzung ist im Herbst 2021 geplant.

Pappeln
Pappeln gehören zur Familie der Weidengewächse und sind in gemäßigten Gebieten auf der Nordhalbkugel weit verbreitet. Sie wachsen häufig an Flussufern und sind gegen Überflutungen tolerant. Trockenheit hingegen vertragen Pappeln hingegen nur sehr schlecht.
Die Trockenheit der letzten Jahre wird aller Voraussicht nach auch weiterhin anhalten. Daher müssen zukünftig Bäume gepflanzt werden, die mit deutlich weniger Wasser auskommen.

Foto: Blick auf den Steinsgraben (c) Stadt Zeitz

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