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Freier Eintritt am Tag des offenen Denkmals - Schlosspark und Museum Moritzburg laden zum Besuch ein

Pressemitteilung der Stadt Zeitz vom 09.09.2025

Der Stadtrat der Stadt Zeitz hat in seiner Sitzung vom 12. September 2024 in einer Änderung der Entgelt- und Nutzungsordnung für Jugend-, Bildungs- und Kultureinrichtungen festgelegt, dass alle Besucher des Museums Schloss Moritzburg und des Schlossparks Moritzburg am Tag des offenen Denkmals entgeltfreien Eintritt erhalten, wovon Veranstaltungen jedoch ausgenommen sind.

Wer den Tag für einen Spaziergang oder bei schönem Wetter für ein Picknick im Schlosspark nutzen möchte oder sich die Ausstellungen im Museum Schloss Moritzburg ansehen will, hat nun am kommenden Sonntag, den 14. September erstmals die Möglichkeit beide Orte bei freiem Eintritt zu erkunden. Die Teams von Museum und Schlosspark freuen sich auf zahlreiche Gäste und laden alle Interessierten ein, den Tag für einen Ausflug zu nutzen.

Neben unzähligen Kinderwagen und deren Geschichte sowie zahlreichen Ausstellungsstücken und viel Wissenswertem rund um die Geschichte der Stadt Zeitz, können Sie im Museum zudem die Sonderausstellung „Otto Baensch. 200 Jahre“ besuchen, die den Werdegang Baenschs von seinen Anfängen in Zeitz über seine Karriere im preußischen Staatsdienst bis hin zur Leitung des Jahrhundertprojekts, dem Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals, dem heutigen Nord-Ostsee-Kanal, beleuchtet.

Doch nicht nur in Schlosspark und Museum stehen die Türen an diesem Tag für alle offen, denn auch das Lebek-Zentrum, welches sich im Torhaus von Schloss Moritzburg befindet lädt an diesem Tag von 10 bis 16 Uhr zur Besichtigung ein. Zudem wird an diesem Tag die neue Kabinettsausstellung „Elisabeth Voigt – Malerin, Holzschneiderin, Lithografin“ im Torhaus eröffnet.

Zwar nicht ganz kostenfrei, aber dennoch einen Besuch wert ist die Museumssonderführung, „Da will ich nicht so lud(th)erig sein“ - Die Reformation und ihre Menschen in Zeitz, welche an diesem Tag im Museum stattfindet und um 11 Uhr beginnt. Die Reformation war nicht nur das Werk eines Einzelnen. Neben der Symbolfigur Martin Luther trieben noch viele weitere Persönlichkeiten die Reformation voran. Zeitz rückte erst 1542 in den Blickpunkt der Reformationsgeschichte: Nikolaus von Amsdorf wurde nicht nur in Naumburg, sondern auch in Zeitz in sein Amt als erster evangelischer Bischof eingeführt – unterstützt von Philipp Melanchton, Spalatin und Martin Luther. Zeitz wurde somit Sitz des evangelischen Administrators.

Doch wie es dem Bischof hier in Zeitz erging, warum wir von der „Zeitzer Lutherlinie“ sprechen, weshalb die „Lutheriden“ im Torhaus der Moritzburg sitzen und wie die Reformation ihren Einfluss bis in die Gegenwart in Zeitz zeigt, erfahren die Besucher beim Rundgang durch das Schlossensemble.

Da die maximale Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt ist, ist eine vorherige telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer 03441/212 546 erforderlich. Als Veranstaltung ist die Sonderführung nicht Teil der geänderten Satzung und kostet somit bei Teilnahme pro Person 3,00 Euro für Vollzahler und 2,00 Euro für Ermäßigte.

Bereits einen Tag zuvor, am Samstag, den 13. September lädt das Museum alle Geschichtsinteressierten, Technikbegeisterten sowie Bürgerinnen und Bürger herzlich, zu einem Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung „Otto Baensch. 200 Jahre“, ein. Mit Beginn um 14 Uhr spricht Detlef Deye vom Geschichts- und Altertumsverein für Zeitz und Umgebung e. V. über das Leben, das Werk und die Bedeutung des bedeutenden Zeitzer Ingenieurs. Der Eintritt zur Veranstaltung im Museum kostet 3,00 Euro.

Am Tag des offenen Denkmals finden in Zeitz weitere Besichtigungen, Führungen und Veranstaltungen passend zum Thema Denkmäler statt. Eine Übersicht dazu finden Sie unter www.Tag-des-offenen-Denkmals.de

Autor: Lars Werner, Pressesprecher, 09.09.2025 
Quelle: Stadt Zeitz