Provenienzforschung im Museum Schloss Moritzburg Zeitz in der Grafischen Sammlung
Projektzeitraum:
01.09.2022 - 28.02.2026
Beteiligte Partner:
- Zuwendungsempfänger: Stadt Zeitz
- Zuwendungsgeber: Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
- Projektträger: Stadt Zeitz
Fördermittellogos:
Förderkennzeichen:
LA04-I2022VA1
Richtlinie:
Stiftung
Fördersatz:
90% Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste , 10% Kulturförderung des Burgenlandkreises
Datum Erstbescheid:
13.07.2022
Kurzbeschreibung/Ziel:
Das Projekt knüpfte an die erste erfolgreiche Erstcheckrunde des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt e. V. im Museum Schloss Moritzburg Zeitz an. Damals wurde ein Bedarf an weiterführender Provenienzforschung zu NS-Raubgut festgestellt. Ziel dieses Projektes war es die systematische Prüfung des Grafikbestandes im Museum Schloss Moritzburg Zeitz im Hinblick auf NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter aus dem Kunsthandel. Die Prüfung konzentrierte sich auf die Erwerbungen von den Galerien Eduard Henning (Halle) und Reinhard Puppel (Quedlinburg) in der Nachkriegszeit. Im Zeitraum Oktober 1951 bis Februar 1954 kaufte das Zeitzer Museum insgesamt 115 Grafiken von der Galerie Puppel an. Die Ankäufe von 215 Arbeiten von der Galerie Henning erfolgten zwischen Dezember 1951 und April 1958.
Inhalt:
Gesamtkosten brutto: 118.355,91 Euro
Weiterführende Links:
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste:
Lost Art-Datenbank:
Forschungsdatenbank Proveana: