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»Illegale Drogen, bunte Tütchen und Legal High« - Einladung zu Symposium, Diskussion und Ausstellung am 11. März im Haus der Jugend

Pressemitteilung der Stadt Zeitz vom 02.03.2026

Es gibt nur wenige Menschen die auf ihrem Lebensweg nicht mit den sogenannten „Legal High“ in Berührung kommen. Zu diesen legalen Drogen, die zwar erst ab einem gewissen Alter erlaubt, aber eben nicht verboten sind, fallen dabei Genuss- und Suchtmittel wie bsw. Alkohol, Nikotin, Tabak und Medikamente. Einige dieser legalen Drogen sind zudem gesellschaftlich akzeptiert, gehören zum Alltag und stellen für Politik und Gesellschaft kein Problem dar. Doch die Realität sieht anders aus, denn auch wenn diese grundsätzlich straffrei konsumiert werden können, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass auch diese schädigen, süchtig machen können und dadurch auch aufgebaute Existenzen schnell vernichtet werden können.

Doch wie sollen Kinder und Jugendliche wissen was gut für Sie ist, was nur gut aussieht und was letztendlich auch gefährlich ist? Aus diesen und zahlreichen weiteren Gründen sind Aufklärung und Prävention, womit sich unter anderem das Programm „Stark statt breit – Gemeinsam gegen Drogen und Gewalt“ auseinandersetzt, enorm wichtig und deshalb lädt die Stadt Zeitz im Rahmen des genannten Programms Jugendliche, Eltern, Großeltern, pädagogische Fachkräfte und Lehrer sowie alle Interessierten recht herzlich zum 6. Symposium „Illegale Drogen und Legal High – Wirkungen, Risiken und Prävention“ am Mittwoch, dem 11. März um 18.00 Uhr in den Saal des Hauses der Jugend Zeitz (Freiligrathstraße 40) ein. In Form einer Podiumsdiskussion will man aufklären, wie die Drogen in die Region kommen, junge Menschen zum Nachdenken anregen und dabei aufzeigen, was Sie durch den Konsum aufs Spiel setzen und welche lebenslangen Folgen dieser haben wird.

Als Gäste werden Oberstaatsanwalt Hans Jürgen Neufang (Leiter der Zweigstelle Naumburg der Staatsanwaltschaft Halle), Albrecht Blumbach (Oberarzt SRH-Klinikum, Tagesklinik Zeitz), Jennifer Klopp (Beraterin Suchtberatungsstelle der Diakonie in Zeitz), Eva Dietrich (Medienpädagogische Fachkraft der Stadt Zeitz), Kai-Uwe Hinsen (Fachstelle Suchtprävention Burgenlandkreis), Dr. Jonas Schmidt (Referent FASD-Workshop, Universität Halle-Wittenberg) und Polizeidirektorin Anne Lindner (Polizeirevier Burgenlandkreis) an der Podiumsdiskussion teilnehmen. Umrahmt wird das 6. Symposium mit einer Ausstellung des Polizeirevieres Burgenlandkreis zu den Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. Die Ausstellung ist 3 Tage für alle Zeitzer Schulklassen, als Angebot im gemeinsamen Präventionsprojekt, zugänglich.

Zu Beginn werden die genannten Teilnehmenden der Podiumsdiskussion jeweils ein Statement zur Thematik abgeben, bevor die Gäste ihre Fragen an die Podiumsgäste richten können, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen.  Die recht prominente Besetzung des Podiums lässt interessante Beiträge und sicher auch fundierte Antworten auf Ihre Fragen erwarten. Die Veranstaltung soll eine Zeitdauer von 90 min nicht wesentlich überschreiten. Das Veranstaltungsende ist gegen 19.30 Uhr geplant.

Informationen zum Drogen- und Kriminalpräventionsprojekt „Stark statt breit – Gemeinsam gegen Drogen und Gewalt“

  • Hauptziele des Projektes sind:
  • informieren zu Drogen und zu Konsummotiven sowie über Hilfsangebote
  • sensibilisieren und bewusst machen der Gefahren und
  • stärken des Hinschauens, des couragierten Reagierens und die Stärkung des Peer-Ansatzes (schaffen bzw. aufzeigen von alternativen Gruppenerlebnissen)

Verschiedene Kooperationspartner gestalten gemeinsam vielfältige Veranstaltungen für Schüler ab 13 Jahre sowie Angebote speziell für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und die Öffentlichkeit. „Stark statt breit“ startete im August 2018, im Auftrag des Sicherheitsrates der Stadt Zeitz. Von den Schulen wurden verschiedenste Veranstaltungen gewählt, unter anderem Buchlesungen, thematische Elternabende, Workshops mit der Suchtberatungsstelle der Diakonie und dem Polizeirevier Burgenlandkreis sowie Projektvorträge zur „Fetalen-Alkohol-Spektrumsstörung“(FASD). Die Koordinierungsstelle des Projektes „Stark statt breit“ befindet sich im „Haus der Jugend“ (Freiligrathstraße 40, Zeitz) und nimmt Angebots- oder Nachmeldewünsche zu laufenden Veranstaltungsformaten gerne entgegen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Präventionsprojektes.

Stark statt breit

Netzwerkstelle „Stark statt breit“

Stefan Pöschel

Tel. 03441 / 212006

Stadt Zeitz, Altmarkt 1, 06712 Zeitz

stefan.poeschel@stadt-zeitz.de

Autor: Lars Werner, Pressestelle, 02.03.2026 
Quelle: Stadt zeitz