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Gemeinsam Bildung gestalten - Zeitzer Einrichtungen engagieren sich in der Zukunftsbildung

Pressemitteilung der Stadt Zeitz vom 17.07.2026

Neun Bildungseinrichtungen der Stadt Zeitz beteiligen sich aktiv am Reallabor Burgenlandkreis der Initiative Zukunftsbildung. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung innovativer Bildungsansätze, die Kinder auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Welt vorbereiten. Zu den teilnehmenden Einrichtungen aus Zeitz gehören die Kita „Kinderträume“, die Kita „Montessori-Kinderhaus“, die Kita „Kleine Maulwürfe“, der Hort der Grundschule Zeitz-Ost, die Grundschule Nonnewitz sowie der Hort Nonnewitz. Darüber hinaus engagieren sich das Kreativitätszentrum Zeitz e. V., die Evangelische Grundschule Zeitz und der Hort der Evangelischen Grundschule Zeitz im Reallabor. Das Reallabor Burgenlandkreis wurde im September 2025 eröffnet und startete im Frühjahr 2026 mit der konkreten Projektarbeit. Inzwischen arbeiten insgesamt 26 Zukunftseinrichtungen aus dem gesamten Burgenlandkreis gemeinsam daran, Bildung zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

Wo sich eine Region wandelt, muss sich auch Bildung weiterentwickeln. Im Burgenlandkreis erleben wir, mit wie viel Engagement Kitas, Horte und Grundschulen diesen Weg gemeinsam gehen. Unser Ziel ist es, Kinder stark für die Zukunft zu machen, indem wir ihnen die Kompetenzen vermitteln, selbstbewusst, verantwortungsvoll und gemeinschaftlich mit Veränderungen umzugehen. Die Einrichtungen aus Zeitz leisten dazu einen wichtigen Beitrag,

betont Dr. Katrin Hille, Leiterin des Reallabors Burgenlandkreis.

Die Beteiligung von gleich neun Einrichtungen aus Zeitz zeigt das große Engagement unserer Stadt für innovative Bildungswege und die bestmögliche Förderung von Kindern. Durch die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Praxis entstehen wertvolle Impulse für die Bildungslandschaft unserer Region,

unterstreicht Aileen Werner, die Sachgebietsleiterin des Bereiches Kindertageseinrichtungen der Stadt Zeitz.

Erste Meilensteine bereits erreicht

Seit dem Auftakt mit Bildungsminister Jan Riedel im März 2026 haben die teilnehmenden Einrichtungen in zwei Innovationswerkstätten und einem Online-Impuls wichtige Grundlagen für ihre Projektarbeit geschaffen. Zunächst stand die Vernetzung der Zukunftseinrichtungen und die Entwicklung einer eigenen Zukunftsvision im Fokus. In dieser legten sie ihre Ziele für die Projektlaufzeit sowie die vier Zukunftskompetenzen und Bildungsbereiche fest, an denen sie künftig besonders intensiv arbeiten möchten. Zudem lernten die Teilnehmenden den wissenschaftlich fundierten Kinderperspektivenansatz kennen. Dessen Methoden helfen Kitas, Horten und Grundschulen dabei, die Sichtweisen und Erfahrungen von Kindern systematisch in die pädagogische Arbeit einzubeziehen. Ziel ist es, die Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern in den Zukunftseinrichtungen nachhaltig zu stärken. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Teamkultur, das eine starke Teamkultur die Grundlage für eine hohe pädagogische Qualität bildet. Die Einrichtungen erhielten Impulse für die Entwicklung eines eigenen Team-Kodexes, der auf gemeinsamen Werten und einer gemeinsamen Haltung basiert. Dieser Kodex soll in den kommenden Monaten in den Einrichtungen erarbeitet werden.

Kinder im Fokus – Bildung im Wandel

Die Initiative Zukunftsbildung verfolgt das Ziel, Kita-, Hort- und Grundschulbildung in Deutschland zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Angesichts von Strukturwandel, Klimawandel, technologischem Fortschritt und demografischen Veränderungen sollen Kinder frühzeitig Kompetenzen erwerben, die sie befähigen, Veränderungen aktiv und selbstbewusst zu begegnen. Unter dem Leitgedanken „Kinder im Fokus. Bildung im Wandel.“ konzentriert sich die Initiative auf vier zentrale Zukunftskompetenzen: sozial-emotionale Fähigkeiten, Selbstregulation, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaftsfähigkeit. Ergänzt werden diese durch die Bildungsbereiche Gesund leben, Kritisches Denken, Ästhetische Bildung und Kommunikation. In den Reallaboren entwickeln pädagogische Fachkräfte gemeinsam mit Bildungsforscherinnen und Bildungsforschern neue Konzepte, erproben diese in der Praxis und evaluieren ihre Wirkung. Erfolgreiche Ansätze sollen anschließend in die Breite getragen werden und langfristig Impulse für die Weiterentwicklung des Bildungssystems geben. Mit ihrer aktiven Beteiligung tragen die Zeitzer Einrichtungen dazu bei, dass innovative Bildungsansätze direkt vor Ort entstehen und Kindern im Burgenlandkreis neue Chancen für ihre Zukunft eröffnet werden.

Autor: Lars Werner, Pressesprecher, 17.07.2026 
Quelle: Stadt Zeitz