Werkstatt- und Experimentierraum für nachhaltiges Bauen vom 29. Juni bis 03. Juli im ZEKIWA Reallabor
Vom 29. Juni bis 3. Juli entsteht im „Raum der Möglichkeiten“ auf dem ZEKIWA-Areal ein offener Werkstatt- und Experimentierraum für nachhaltiges Bauen. Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule Burgenlandkreis in Zeitz arbeiten dabei gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Anhalt an der Entwicklung und dem Bau von Raummöbeln aus Paludimaterialien. Die Bauhaus Agentinnen der Stiftung Bauhaus Dessau gestalten den gemeinsamen praktischen Teil mit.
Im Zentrum steht dabei die praktische Zusammenarbeit von Schülerinnen, Schülern sowie Studierenden, die gemeinsam Ideen für modulare Möbel- und Raumstrukturen entwickelt haben, die nun als Prototypen umgesetzt werden. Die dabei verwendeten Materialien sind unter anderem nachwachsende Rohstoffe aus wiedervernässten Mooren, sogenannte Paludikultur. Bei diesem Vorhaben werden im Sinne des Neuen Europäischen Bauhauses die Leitgedanken „schön – nachhaltig – gemeinsam“ unmittelbar erfahrbar.
Im Werkstatt- und Experimentierraum sind aber nicht nur Schülerinnen, Schüler oder Studierende willkommen, denn wer sich für das Thema nachhaltiges Bauen interessiert ist eingeladen, die Werkstätten vom 29. Juni bis 2. Juli jeweils in der Zeit von 09 bis 18 Uhr zu besuchen und den Entstehungsprozess der Möbel mitzuerleben. Den Abschluss bildet am 3. Juli um 9.30 Uhr eine öffentliche Präsentation mit Ausstellung und Abschlussfest im „Raum der Möglichkeiten“.
Zeitlicher Ablauf
| 29. Juni |
Start der Werkstätten: Kennenlernen und dabei sein! |
| 29. + 30. Juni | Landschaften bauen |
| 29. Juni bis 02. Juli |
Möbelbau, Holzwerkstatt, Materialexperiment Lehmbau + Paludi |
| 03. Juli |
9.30 Uhr Ausstellungseröffnung und Abschlussfest |
Quelle: Stadt Zeitz