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"Malen aus Leidenschaft" - Manfred Marschlich

Beginn:

Datum: 27.05.2026

Ende:

Datum: 01.08.2026

Ort:
Tourist-Information Zeitz

Altmarkt 16
Gewandhaus
06712 Zeitz

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Herr Marschlich ist bekannt durch seine früheren Tätigkeiten, u.a. im Autohaus Baumann, aber vor allem durch seine Auftritte und guten Reden im Bergisdorfer Carnevals-Club.
Weitestgehend unbekannt ist sein künstlerisches Talent in der Malerei, das ihm wahrscheinlich in die Wiege gelegt wurde.
Manfred Marschlich, der 1950 in Zeitz geboren wurde, beschreibt dies so:
Sobald ich einen Stift halten konnte, wurden sämtliche Zeitungsränder mit Autos und Eisenbahnen bekritzelt.
1956 wurde er in der damaligen Heimatschule in der Schädestraße eingeschult. Von der 3. bis zur 8. Klasse besuchte er dann die Diesterweg-Schule in Zeitz.
Seine Oberschulzeit von 1964-1968 absolvierte er in Roßleben in der Internats-Oberschule. Dort wurde er von dem Kunsterziehungslehrer E. Schittenhelm gefördert. Außerschulisch belegte er zusätzlich Kurse in der Volkshochschule. Nach dem Abitur kam das von ihm angestrebte Kunststudium leider nicht zustande.
So studierte er Physik von 1968 bis 1973 an der MLU Halle und schloss das Studium mit dem Diplom ab. Während dieser Zeit, 1970, heiratete Manfred Marschlich.
Kurzzeitig bis 1974 arbeitete Herr Marschlich im VEB Hydrierwerk Zeitz als Schichtingenieur.
Nach dem Grundwehrdienst begann er 1975 seine Tätigkeit als Technologe im VEB ZEMAG Zeitz. Von da an arbeitete er aktiv im Mal- und Zeichenzirkel des Klubhauses unter Leitung von Karl-Heinz König und Hans Ritter bis nach der Wende mit. Er gestaltete großformatige Wandbilder von Weißenfels und von historischen Gebäuden in Zeitz und war Teilnehmer an einer Ausstellung im Schloss Moritzburg.
Von 1977 bis 1990 arbeitete Manfred Marschlich als Leiter der Erzeugnis-Entwicklung im VEB Elektrogeräte Zeitz.
Seit 1979 war Herr Marschlich Mitglied im Bergisdofer Carnevals-Club, wo er sein Zeichentalent bei der Gestaltung von Deko-Bildern und der Programm- und Zeitungsgestaltung einsetzen konnte. Dabei begann auch seine Leidenschaft zum Verse schmieden. Einige seiner Gedichte werden in der Ausstellung präsentiert.
Von 1991 bis 2013 arbeitete er im Autohaus Baumann.
Mit dem Renteneintritt aktivierte er sein Maltalent. Seitdem sind viele, ganz wunderbare, Bilder entstanden. 2024 stellte er erstmals wieder Bilder aus im Gemeindezentrum Droßdorf.
Seine Maltechnik erinnert an die Alten Meister. Die in Acryl gemalten Bilder in warmen Farben sind detailgenau gezeichnet und stellen u.a. die Gegend rund um Rippicha und Zeitz dar. Auch die Darstellung von Menschen und Tieren, sowie Stillleben gehören zu seinem Repertoire.
Alles in allem ist jedes einzelne seiner Bilder ein einzigartiges Kunstwerk, gemalt von einem Mann, der ein wahres Multitalent ist.
Ein Besuch der Gewandhausgalerie ist deshalb unbedingt zu empfehlen.