Inhalt

Oberbürgermeister Christian Thieme begrüßt Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Klara Geywitz auf Ihrer Sommertour in Zeitz

Pressemeldung der Stadt Zeitz vom 15.08.2023

Auf Ihrer politischen Sommerreise legte die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Klara Geywitz, am Montag, den 14. August einen Stopp in Zeitz ein und wurde hier am ehemaligen Zekiwa-Standort von Oberbürgermeister Christian Thieme begrüßt.

Nach einem ersten Gespräch führte Christian Thieme Bundesministerin Klara Geywitz, die die Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Elisabeth Kaiser und den ebenfalls anwesenden Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben über das Gelände, erklärte hier mehr zur Geschichte des Komplexes, gab Einblicke zum derzeitigen Ausbau des Hauptgebäudes, der Weiterentwicklung des Gesamtareals und klärte auf, warum der Erhalt des Industriedenkmales für Zeitz und die Region wichig ist.

Ganz unter dem Motto der Reise „Unterwegs für das Zuhause – miteinander sozial & innovativ“, kam es während des Rundganges auch gleich zum Austausch und so thematisierte die Ministerin Themen wie den Erhalt des baukulturellen Erbes, soziale Quartiersentwicklung, Neubau und energetische Sanierung, Anpassung der Städte an den Klimawandel, Stadtentwicklung sowie junges und genossenschaftliches Wohnen.

Oberbürgermeister Christian Thieme griff die Themen auf und erläuterte im Rahmen einer Präsentation, welche städtebaulichen Entwicklungen die Stadt Zeitz mit Unterstützung und durch Förderprogramme von Bund und Land, bereits gemacht hat, zeigte aber auch auf, dass es nach jahrzehntelangem Stillstand noch immer zahlreiche Probleme gibt und das eine weitere Hilfe durch Bund und Land dringend notwendig ist, um Zeitz weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten.

Es ist sehr gut und erzeugt große Aufmerksamkeit für Zeitz, wenn Bundesministerin Klara Geywitz vor Ort ist und wir im Austausch auf unsere städtebaulichen Projekte im Zusammenhang mit den Herausforderungen im Strukturwandel hinweisen können. Frau Geywitz und Frau Kaiser haben in unserem Gespräch sowie im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern die notwendigen Bedürfnisse unserer Stadt erkannt. Nun hoffe ich, dass die angesprochenen Themen hängenbleiben und im Ministerium Gehör finden, so dass wir mit Förderung durch Bund und Land die angesprochenen Projekte auch stemmen können. Ich danke Frau Geywitz für den Besuch, Ihre an uns gerichteten Fragen und das Interesse an unserer Stadt und der Region,

so Oberbürgermeister Christian Thieme, der sich freute, dass die Bundesbauministerin ihr Versprechen vom vergangenen Jahr eingelöst hat.

Martin Stein, der Teamleiter des  Projektbüros „Stadt der Zukunft Zeitz“ sowie Dr. Werner Möller von der Stiftung Bauhaus Dessau, nutzten zudem die Chance, um über das „Sachsen-Anhalt-Projekt“ zu informieren. Der Kontaktpunkt zur EU-Initiative „Neues Europäisches Bauhaus“ ist beim Ministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen angesiedelt und das „Sachsen-Anhalt-Projekt“ in Zeitz eine Initiative zum Neuen Europäischen Bauhaus und deshalb war es  zudem Ziel der Bauministerin, mit  den Menschen zum Umgang mit dem Strukturwandel in der ehemaligen Braunkohleregion in den Dialog zu kommen.

Dafür nutze Sie neben den Gesprächen mit Oberbürgermeister Christian Thieme, Landrat Götz Ulrich und Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben auch die Möglichkeit zum Bürgerdialog und kam mit den Anwesenden ins Gespräch und erklärte zum Ende des Dialoges:

Ich habe Herrn Thieme im vergangenen Jahr versprochen, dass ich Zeitz besuche und bin begeistert von dem, was hier entsteht. Zeitz ist eine Perle und die Akteure der vergangenen Jahre haben es geschafft, die Stadt wieder zu erwecken. Die ersten Ergebnisse sind zu sehen, aber es zeigt sich auch, dass es bis zum Ziel noch ein weiter Weg ist. Mit Programmen wie dem ZIZ (Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren) unterstützen wir die Akteure und wie sich heute im Dialog gezeigt hat, kann auch ich neue Denkanstöße und Themen mitnehmen.

Autor: Lars Werner, Pressesprecher, 15.08.2023 
Quelle: Stadt Zeitz