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Geburt anzeigen

Diese Informationen werden (teilweise) zur Verfügung gestellt vom Bürger- und Unternehmensservice (BUS) des Landes Sachsen-Anhalt.

Allgemeine Informationen

Die Geburt eines Kindes muss dem für den Geburtsort zuständigen Standesamt angezeigt werden.

Kommt Ihr Kind in einem Krankenhaus oder in einer sonstigen Einrichtung, in der Geburtshilfe geleistet wird, zur Welt, wird die Geburtsanzeige durch diese Einrichtung übernommen. In diesem Fall sollten Sie sich in der Entbindungseinrichtung rechtzeitig erkundigen, welche Unterlagen und Dokumente Sie zum Entbindungstermin mitbringen müssen. .

Erfolgt die Geburt nicht in einem Krankenhaus oder einer sonstigen Einrichtung, in der Geburtshilfe geleistet wird (Hausgeburt), muss die Geburt von einem sorgeberechtigten Elternteil persönlich beim Standesamt innerhalb einer Woche angezeigt werden. Sind die Eltern an der Anzeige gehindert, ist die Geburt von einer anderen Person, die bei der Geburt dabei war, anzuzeigen.

Gebühren

Die Anzeige einer Geburt beim Standesamt ist gebührenfrei.

Für die Ausstellung einer Geburtsurkunde werden Verwaltungsgebühren erhoben, die je nach Bundesland unterschiedlich sind.

Frist

Die Anzeige der Geburt Ihres Kindes muss binnen einer Woche bei dem für den Geburtsort zuständigen Standesamt erfolgen.

Bei der Berechnung der Anzeigefrist ist der Tag der Geburt nicht mitzurechnen.

Ist Ihr Kind tot geboren, muss die Anzeige spätestens am dritten Werktag nach der Geburt erfolgen.

Erforderliche Unterlagen

Sie benötigen folgende Unterlagen:

  • Personalausweis, Reisepass oder ein anerkanntes Passersatzpapier der Eltern 
  • eine von einer Ärtzin bzw. einem Arzt oder eoner Hebamme oder einem Entbindungspfleger ausgestellte Bescheinigung über die Geburt, soweit diese bei der Geburt anwesen waren

bei miteinander verheirateten Eltern:

  • Geburtsurkunden der Eltern
  • Eheurkunde oder ein beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister

bei nicht miteinander verheirateten Eltern:

  • Geburtsurkunde der Mutter

falls die Vaterschaft bereits anerkannt wurde:

  • Erklärung über die Vaterschaftsanerkennung und die Zustimmungserklärung der Mutter
  • Geburtsurkunde des Vaters
  • ggf. die Sorgeerklärung

Rechtsgrundlage(n)

Hinweise (Besonderheiten)

Nach Beurkundung der Geburt im Geburtenregister  können Geburtsurkunden ausgestellt werden.

Fachliche Freigabe

Fachlich freigegeben am: 22.06.2017
Fachlich freigegeben durch:

BMI Referat VII1